GEMEINSCHAFT WAGEN · STAND 28.09.2026
Schutz · Stimme · Stopp · Stabilität · Selbstbestimmung.
01 / 5S
Sind Grenzen gewahrt?
Welche Grenze braucht eine konkrete Vereinbarung oder eine ansprechbare Person?
02 / 5S
Kann ich mich zeigen?
Kann ich sprechen, schweigen und widersprechen, ohne abgewertet zu werden?
03 / 5S
Darf ich Nein oder Pause sagen?
Was tun wir tatsächlich, sobald jemand Stopp sagt?
04 / 5S
Was hält bei Irritation?
Welche Absprachen, Zuständigkeiten und Rückkehrmöglichkeiten sind verlässlich?
05 / 5S
Wähle ich Nähe und Tempo selbst?
Kann ich mitmachen, auslassen oder gehen? Berührung braucht ein ausdrückliches Ja.
Erlebte Sicherheit und konkret vorhandene Schutzstrukturen sind zwei verschiedene Perspektiven. Ein angenehmes Gruppengefühl allein belegt keine wirksamen Grenzen oder klaren Zuständigkeiten. Die 5S sind ein Orientierungsmodell, kein Sicherheitstest.
Vor einer Begegnung: Teilnahmeformen, Grenzen und Ansprechperson klären. Mittendrin: Ein Stopp respektieren und unterbrechen. Danach: Nachfragen, was Schutz gab, wo Druck entstand und welche Vereinbarung verändert werden muss.
Mitmachen, Zuhören, Schweigen und Pausieren sind gleichwertig. Ein Nein braucht keine Begründung. Berührung braucht ein ausdrückliches Ja.
WEITERFORSCHEN
A) Für das Gelingen des Workshops ist es erforderlich, dass TeilnehmerInnen von Beginn bis Ende anwesend sind. Sollte Dir dies nicht möglich sein, wende Dich bitte vor der Anmeldung an die Veranstalter.
B) Der Workshop dient der Persönlichkeitsbildung und bietet intensive Lernerfahrungen. Das kann unter Umständen emotional herausfordernd sein. Solltest Du in psychotherapeutischer Behandlung sein, bitten wir Dich, mit uns Kontakt aufzunehmen.