GEMEINSCHAFT WAGEN · STAND 28.09.2026
Tragfähigkeit, Sicherheit und Resonanz – verbunden mit Care, Self-Care und gemeinsamer Handlungsfähigkeit.
Wir erforschen, wie Menschen dazugehören, selbstbestimmt bleiben, wirksam widersprechen und Verantwortung übernehmen können. Nähe und Resonanz bleiben frei. «Strukturelle Liebe» ist unser Arbeitsbegriff für die Gestaltung dieser Bedingungen.
8R beschreibt Tragfähigkeit. 5S richtet den Blick auf Sicherheit. Resonanz durchzieht beide als Querdimension. Care & Self-Care verbindet diese Perspektiven mit konkretem Handeln.
Resonanz meint im Projekt eine berührende Begegnung mit Raum für eine eigene Antwort. Sie ist kein neuntes R und lässt sich nicht herstellen oder verlangen. Zustimmung, Schweigen und sichtbare Aktivität belegen für sich allein keine Resonanz. Widerspruch und ausbleibende Antworten gehören ebenfalls in die Beobachtung.
Die Leitfrage lautet: Was kommt zwischen uns an – und kann eine eigenständige Antwort entstehen? Resonanz mit Körper, Stimme, Stille und Humor erkunden ↗
Handlungsfähigkeit ist hier eine Praxisfrage: Können wir Bedürfnisse benennen, Grenzen schützen, Aufgaben verteilen, eine Entscheidung treffen und deren Folgen überprüfen? Sie entsteht nicht allein durch einen hohen Radarwert.
Ein nächster Schritt kann klein sein: Eine Frage gemeinsam wählen, Zuständigkeit und Zeitpunkt klären, etwas erproben und später nachfragen: Was trug? Was erzeugte Druck? Was blieb unverändert?
Friedliche Koexistenz, Fürsorge, Zugehörigkeit und gemeinsame Verantwortung bilden unseren gesellschaftlichen Horizont. Wir fragen, wie Menschen trotz unterschiedlicher Sichtweisen in Kontakt und entscheidungsfähig bleiben können.
Dazu gehören geteilte Sorgearbeit, ansprechbare Macht, wirksamer Widerspruch und ein Nein ohne Zugehörigkeitsverlust. Die Idee einer integralen Gesellschaft bleibt ein offener Horizont: persönliche, soziale und ökologische Bedürfnisse zusammendenken, ohne Unterschiede einzuebnen.
Die zehn Artikel verbinden diese Fragen mit Alltag, Care, Demokratie und digitaler Verantwortung ↗
Körper, Stimme, Stille, Bewegung, Spiel und Humor eröffnen unterschiedliche Zugänge. Der gemeinsame Fünfer-Rhythmus lautet: Ankommen · Gemeinsam forschen · Integrieren · Würdigen · Alltagsschlussrunde. Werkzeuge sind wählbare Angebote.
Wiederkehrendes Praxisfeld. Der Auftakt vom 23. September ist im Projektbericht beschrieben; daraus folgt noch kein Wirksamkeitsnachweis.
Zum Begegnungsraum ↗8R, 5S und Care & Self-Care mit Bewegung und Reflexion erkunden.
Ablauf und Fragen ↗Kontakt, Rollen, Fürsorge, Verantwortung und Widerspruch. Die sechs Begegnungen für 2027 sind in Planung.
Care und Verantwortung erkunden ↗Werkstatt für Nähe, Distanz, Grenzen, Rollen und Rang. Die folgenden Arbeitsfragen bilden einen Einstieg.
Tragfähigkeit erkunden ↗Fürsorge, Spielraum und Grenze als drei bewegliche Funktionen erkunden. Wer hat welches Mandat? Keine festen Menschentypen.
Die drei Funktionen erkunden ↗Vorhanden sind ein ausgearbeitetes Orientierungsmodell, Praxisentwürfe, qualitative Selbstreflexionen und erste berichtete Erfahrungen. Die Drive-Forschungsfassung vom 27. September konsolidiert Frage, Methode und 8R-Codebuch; die erste Erprobung des Codebuchs am geeigneten Feldmaterial steht noch aus.
Der datierte Forschungsbericht beschreibt Auftakterfahrungen. In der gesonderten Drive-Prüfung lag dagegen kein geeigneter anonymisierter Nachbericht zur empirischen Auswertung vor. Ein berichtetes Ereignis und ein freigegebener Forschungsbeleg sind deshalb auseinanderzuhalten.
Die Radare sind Gesprächs- und Reflexionshilfen, keine validierten Messinstrumente. Eine nachgewiesene Wirksamkeit der Formate liegt nicht vor. Reife ist kein Personenurteil, Reinfall kein Schuldlabel. Ältere 4R-, 6R- und 7R-Fassungen dokumentieren die Entwicklung; aktuell gelten die acht R.
Planung → Durchführung → Beobachtung → Resonanz → Interpretation → nächster Versuch. Dabei bleiben Beobachtung, Selbstaussage, Deutung und spätere Wirkung unterscheidbar. Abweichende Erfahrungen und Gegenbeispiele sind willkommen.
Teilnahme, Dokumentation, Forschungseinwilligung und Veröffentlichung sind getrennte Entscheidungen. Persönliche Beiträge werden nur mit ausdrücklicher Zustimmung zu Forschungsdaten; erkennbare Beispiele benötigen eine gesonderte Freigabe.
Für neue Online-Erhebungen gilt: keine Namen, keine E-Mail-Erfassung, keine Login-Pflicht und keine Personen-Zuordnungsliste. Ein optionaler selbst gewählter, nicht identifizierender Code kann die Rücknahme vor der anonymisierten Auswertung ermöglichen. Diese Website enthält kein Erhebungsformular.
Tür zur Forschung: getrennte Einwilligung, Datensparsamkeit und Rückzug
Redaktioneller Abgleich am 28.09.2026. Interne Arbeitsgrundlagen bleiben ausserhalb der öffentlichen Website. Die praktischen Fragen auf diesen Seiten sind redaktionelle Übertragungen des Orientierungsmodells. Dies ist keine vollständige Literaturauswertung.
WEITERFORSCHEN
A) Für das Gelingen des Workshops ist es erforderlich, dass TeilnehmerInnen von Beginn bis Ende anwesend sind. Sollte Dir dies nicht möglich sein, wende Dich bitte vor der Anmeldung an die Veranstalter.
B) Der Workshop dient der Persönlichkeitsbildung und bietet intensive Lernerfahrungen. Das kann unter Umständen emotional herausfordernd sein. Solltest Du in psychotherapeutischer Behandlung sein, bitten wir Dich, mit uns Kontakt aufzunehmen.