GEMEINSCHAFT WAGEN · CARING COMMUNITY · ZÜRICH

WENIGER PERFEKT.
MEHR VERBUNDEN.

Gemeinschaft beginnt, wo wir einander begegnen.
Mit Neugier. Mit Eigenheiten. Mit dem Mut, da zu sein.

Begegnungsräume entdecken ↓

Bei mir ankommen. Einander begegnen. Gemeinschaft wagen.

01 / UNSERE HALTUNG

BEZIEHUNG
BRAUCHT RAUM.

GEMEINSCHAFT WAGEN ist eine lokale Praxis für tragfähige Beziehungen, Präsenz und geteilte Sorge im Alltag.

Dabei darf Unterschiedliches nebeneinander stehen: Nähe und Abstand, Sprechen und Schweigen, Care und Self-Care. Wir bringen uns ein und achten auf das, was wir selbst brauchen.

Unser Horizont ist eine Caring Community: ein Quartier, in dem Menschen Sorge teilen, Entlastung finden und mitgestalten können. Für Menschen in Übergängen, für Nachbarschaften, Gruppen und Initiativen. Mit Würde, Klarheit und Beteiligung.

Zuhören, Grenzen achten, Unterschiede halten und Humor behalten: Daraus wachsen kleine tragfähige Schritte. Die Begegnungsformen entwickeln sich mit den Menschen, die kommen.

Beziehung trägt Entscheidung.
Entscheidung schützt Beziehung.

02 / BEGEGNUNGSRÄUME

GEMEINSAM FORSCHEN.

Mit Körper, Kopf und Herz.
Und Platz für das Ungeplante.

01 · BEGEGNEN & AUSPROBIEREN

KEIN KURS.
ZUM GLÜCK.

Ein Raum zum Ankommen, Spielen, Bewegen und Zuhören. Wir erforschen miteinander, was Verbindung entstehen lässt.

Unser gemeinsamer Rhythmus: Ankommen, gemeinsam forschen, integrieren, würdigen und mit einer Alltagsschlussrunde ausklingen lassen. Beteiligung bleibt selbstbestimmt. Der Auftakt fand am 23. September 2026 statt; erste Erfahrungen sind berichtet, die empirische Auswertung bleibt offen.

Praxis und Forschungsstand ↗

Ausschreibung und Anmeldung auf gemeinschaft-wagen.ch ↗

02 · BEGEGNUNG IM QUARTIER

NACHBARIN.

Ein öffentliches Wohnzimmer im Quartier: ankommen, einander kennenlernen und ins Gespräch kommen. Nachbarschaft beginnt mit einer Begegnung.

Ein Tisch, ein Getränk, Zeit zum Zuhören. NachBarIn lädt dazu ein, Alltag zu teilen und wahrzunehmen, was uns beschäftigt und was wir füreinander tun können. Ohne Konsumzwang, Mitgliedschaft oder Leistungsdruck.

Du entscheidest, was du einbringen möchtest. Auch stilles Dabeisein hat Platz. Aus dem Gespräch können kleine gemeinsame Schritte wachsen.

03 · MITDENKEN · MITESSEN · MITGESTALTEN

STAMMTISCHE /
PARTIZIPARTIES.

Offene Begegnungsräume für Nachbarschaft, Quartier und Demokratie im Alltag. Unterschiedliche Stimmen kommen an einen Tisch.

Kurze Impulse öffnen den Austausch über Fragen, die uns bewegen. Danach ist Raum für freien Dialog: Alle dürfen sprechen, niemand muss. Die Moderation achtet auf Respekt und darauf, dass unterschiedliche Stimmen gehört werden. Zuhören statt Rechthaben; keine Entscheidungen oder Abstimmungen.

Die Partiziparty verbindet das Gespräch mit mitgebrachtem Essen und Trinken, Musik und Begegnung. Mitdenken, mitessen und kleine Ideen zur Mitgestaltung beitragen – jede Person wählt ihren Beitrag selbst.

Dabei sein ist keine Forschungseinwilligung. Persönliche Beiträge bleiben im vereinbarten Rahmen. Teilnahme, Dokumentation, Forschungsnutzung und Veröffentlichung getrennt entscheiden.

03 / ZUSAMMENARBEIT

VERANTWORTUNG TEILEN.
SORGE SICHTBAR MACHEN.

Gemeinschaft braucht geklärte Zuständigkeiten, verständliche Entscheidungen und Raum für Entlastung.

Die soziokratische Ausrichtung verbindet vier Fragen. Verantwortung und Entscheidung sollen dort zusammenkommen, wo Menschen die Arbeit tragen.

FÜHRUNG.

Wohin wollen wir gemeinsam? Zweck, Entscheidungswege und Verantwortlichkeiten werden geklärt. Aufgaben und Führung können geteilt und delegiert werden.

WIRKUNG.

Was wollen wir im Quartier bewirken? Begegnungsräume, Beteiligung und Partnerschaften sollen dazu beitragen, dass Sorge sichtbar und teilbar wird.

UMSETZUNG.

Wer übernimmt was? Finanzen, Administration und Dokumentation brauchen nachvollziehbare Absprachen. So wird Arbeit weder unsichtbar noch stillschweigend vorausgesetzt.

CARE.

Wer trägt gerade wie viel? Wir fragen nach Überlastung, Pausen und Entlastung. Für andere da sein und die eigenen Kräfte achten gehören zusammen.

04 / PRAXIS & FORSCHUNG

ERLEBEN. INNEHALTEN.
WEITERLERNEN.

Die Begegnungen geben der Forschung Fragen. Die Beziehungsarchitektur gibt der Praxis Orientierung.

Strukturelle Liebe bezeichnet die bewusste Gestaltung von Bedingungen, in denen Würde, Unterschiedlichkeit und Selbstbestimmung Platz haben. Der aktuelle Forschungsstand verbindet die folgenden Perspektiven.

8R · TRAGFÄHIGKEIT.

Räume, Rollen, Rahmen, Rhythmen, Richtung, Reife, Rang und Reinfall: Was trägt unser Miteinander? Was braucht Klärung oder Veränderung?

Die acht Blickrichtungen erkunden ↗

5S · SICHERHEIT.

Schutz, Stimme, Stopp, Stabilität und Selbstbestimmung: Wie sicher ist dieser Raum heute? Können Menschen Nein sagen und ihr Tempo wählen?

Das Sicherheitsradar entdecken ↗

RESONANZ.

Was erreicht uns, was antwortet? Resonanz durchzieht alle acht R. Sie bleibt unverfügbar und lässt sich weder verlangen noch mit Zustimmung gleichsetzen.

Resonanz als Querdimension verstehen ↗

CARE & SELF-CARE.

Was kann ich beitragen, was brauche ich selbst? Sorge geben, empfangen und teilen wird im Alltag konkret. Grenzen, Pausen und Entlastung gehören dazu.

Aktivitäten für den Alltag erkunden ↗

Gemeinsame Handlungsfähigkeit wächst, wenn Bedürfnisse hörbar werden, Beiträge vereinbart und Entscheidungen überprüft werden können. Die Radare dienen dem Gespräch; ihre wissenschaftliche Validierung steht aus.

Den Forschungsstand vertiefen ↗ · Öffentliche Wohnzimmer im Forschungstagebuch ↗

05 / KERNTEAM

ZWEI MENSCHEN.
EIN GEMEINSAMES VORHABEN.

Katrin Sauter und Christof Suppiger öffnen Räume für Begegnung, kreativen Ausdruck und gesellschaftliche Beteiligung.

KATRIN SAUTER.

Katrin bringt als Theaterschaffende, Vokalartistin und Presencerin Stimme, künstlerische Sensibilität und gelebte Care-Erfahrung ein.

CHRISTOF SUPPIGER.

Christof verbindet als pensionierter Heilpädagoge, Clown und Prozessbegleiter Humor, Körperarbeit und Gemeinschaftsbildung mit seiner Forschung zur Beziehungsarchitektur.

Das gemeinsame Vorhaben wird mit dem Verein Spürnasen in Gründung · Zürich weiterentwickelt.

06 / DABEI SEIN

BEGEGNUNG BEGINNT
MIT EINEM SCHRITT.

Aktuelle Termine, Ausschreibungen, Anmeldung und Neuigkeiten findest du auf gemeinschaft-wagen.ch.

KEIN KURS. ZUM GLÜCK.

Der nächste ausgeschriebene Termin: Samstag, 3. Oktober 2026, 10–14 Uhr, Ankommen ab 9.15 Uhr, im Wip West in Zürich. Thema: Zuhören.

Für Stammtische, Resonanzräume und Partizipartys werden Termine veröffentlicht, sobald sie feststehen.

Aktuelle Termine und Anmeldung ↗

IN VERBINDUNG BLEIBEN.

Du möchtest mitmachen, einen Raum anbieten oder eine Zusammenarbeit erkunden? Bring deine Frage, Idee oder Zeit mit.

Kontakt mit Gemeinschaft wagen aufnehmen ↗

Newsletter abonnieren ↗

Gemeinschaft-Wagen.ch ↗

MÄNNER IM KONTAKT

VOM MARSCH ZUM SWING.

Nähe, Care & Self-Care, Unterschiede und geteilte Verantwortung erkunden. Der 8R-Gruppenradar eröffnet das Gespräch darüber, welche Art von Gruppe wir miteinander gestalten möchten.

8R-Gruppenradar erproben

Workshop-Vereinbarungen

A) Für das Gelingen des Workshops ist es erforderlich, dass TeilnehmerInnen von Beginn bis Ende anwesend sind. Sollte Dir dies nicht möglich sein, wende Dich bitte vor der Anmeldung an die Veranstalter.

B) Der Workshop dient der Persönlichkeitsbildung und bietet intensive Lernerfahrungen. Das kann unter Umständen emotional herausfordernd sein. Solltest Du in psychotherapeutischer Behandlung sein, bitten wir Dich, mit uns Kontakt aufzunehmen.