Caring Community
GEMEINSCHAFT WAGEN
Ein öffentliches Wohnzimmer
angeboten von Spürnasen GmbH

GEMEINSCHAFT WAGEN
Ein öffentliches Wohnzimmer

angeboten von Spürnasen GmbH, Projekt GEMEINSCHAFT WAGEN

Für Beziehung trägt Entscheidung. Entscheidung schützt Beziehung.
Für Care und Selfcare im Gleichgewicht.
Für Verantwortung ohne stille Erwartungen.

GEMEINSCHAFT WAGEN schafft Räume, in denen Menschen wieder anwesend werden können: mit Stimme, Körper, Humor, Stille, Würde und Unterschiedlichkeit.

Nicht Therapie.
Nicht Selbstoptimierung.
Nicht Performance.

Sondern eine freiwillige, niederschwellige Praxis für tragfähige Beziehungen, Care und Beteiligung im Alltag.

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Worum es geht

Viele Menschen tragen viel: Verantwortung, Sorge, Übergänge, Erschöpfung, Widersprüche. GEMEINSCHAFT WAGEN ist ein Resonanzraum für Menschen, die nicht noch mehr Input brauchen, sondern Verbindung, Entlastung und Klarheit.

Im Zentrum stehen:

  • Beziehung trägt Entscheidung. Entscheidung schützt Beziehung.

  • Verantwortung ohne stille Erwartungen

  • Care und Selfcare zusammen

  • Würde vor Rechthaben

  • Zuhören statt Überzeugen

  • Humor statt Verhärtung

  • Kleine tragfähige Care-Schritte statt grosse Selbsterklärungen

Care und Selfcare gehören zusammen. Denn: Care ohne Selfcare wird Erschöpfung. Selfcare ohne Care wird Rückzug. Hier gibt niemand nur und empfängt niemand nur. Sorge wird gegenseitig — und damit erst tragfähig.

«Anstelle der Hektik tritt die Stille und das Schweigenkönnen.»
— Jean Gebser

Gemeinschaft entsteht nicht durch perfekte Menschen. Sie entsteht dort, wo Menschen da bleiben, einander zuhören und Unterschiede halten lernen.


Strukturelle Liebe: Räume, Rollen, Regeln, Rhythmen

Wir nennen diese Praxis Strukturelle Liebe. Nicht als romantisches Ideal. Sondern als konkrete Gestaltung von Bedingungen, in denen Menschen würdig, verschieden, verletzlich und ansprechbar bleiben können.

Räume

Wir schaffen öffentliche Wohnzimmer, Resonanzräume, Stammtische, Partizipartys, Anti-Kurse und szenische Türöffner. Räume, in denen Menschen nicht kleiner werden müssen, um dazuzugehören.

Rollen

Wir klären, wer hält, wer führt, wer entscheidet, wer zuhört, wer dokumentiert und wer entlastet. Verantwortung wird sichtbar gemacht, statt still erwartet.

Regeln

Wir vereinbaren Entscheidungswege, Zuständigkeiten, Vertraulichkeit, Konsent-Verfahren und Formen der Zusammenarbeit. Regeln dienen den Menschen. Nicht umgekehrt.

Rhythmen

Wir pflegen regelmässige Treffen, Reflexionen, Care-Checks, Jahresplanung, Pausen und Abschlüsse. So wird Care nicht dem Zufall überlassen. Sie wird sichtbar, besprechbar und teilbar.

«Ich nenne es Strukturelle Liebe. Fachlicher gesagt: würdesensible Beziehungsarchitektur. Einfacher gesagt: Räume, in denen Menschen nicht kleiner werden müssen, um dazuzugehören.»
— Christof Suppiger


Wie wir Zusammenarbeit gestalten

Viele Gemeinschaften scheitern nicht an mangelnder Begeisterung. Sondern an unsichtbarer Arbeit, unklaren Zuständigkeiten und unausgesprochenen Erwartungen.

Wir arbeiten soziokratisch: Verantwortung wird sichtbar gemacht, Entscheidungen gehören dorthin, wo die Arbeit ist, und Care ist Teil der Struktur — nicht ihr Anhängsel.

Führung — Wohin wollen wir gemeinsam?

Wir klären Zweck, Entscheidungswege und Verantwortlichkeiten. Was delegiert werden kann, wird delegiert.

Wirkung — Was wollen wir in die Welt bringen?

Gemeinschaft. Caring Community. Resonanzräume. Beteiligung im Quartier. Partnerschaften, die tragen.

Umsetzung — Gute Absichten brauchen tragfähige Strukturen

Finanzen, Administration, Dokumentation und Entscheidungsprozesse sind geregelt — damit Energie in die Beziehungsarbeit fliessen kann, nicht in Unklarheit.

Care — Wer trägt gerade was?

Wir fragen regelmässig: Wo entsteht Überlastung? Was darf langsamer werden? Wer braucht Entlastung? Care ist für uns kein Zusatz. Care ist Teil der Arbeit.


Türen ins lokale Wohnzimmer

KEIN KURS. ZUM GLÜCK.

Der Anti-Kurs

Ein Raum für Menschen, die nicht optimiert werden wollen. Wir arbeiten mit Atem, Stimme, Körper, Humor, Kreis und Stille. Nicht um besser zu funktionieren. Sondern um bewohnbarer zu werden. Für Menschen in Übergängen, mit Sorgeverantwortung, Erschöpfung, Widerstand, Humor und Sehnsucht nach echtem Kontakt.

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Stammtische

Öffentliche Wohnzimmer-Abende. Menschen kommen um einen Tisch zusammen. Eine Frage steht im Raum. Stimmen werden hörbar. Unterschiedlichkeit darf da sein.

Keine Abstimmung. Kein Rechthaben als Sport. Kein Aktivismusdruck.

Dafür Gespräch, Buffet, Musik, Begegnung und kleine Schritte von Beteiligung.

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Partizipartys

Gespräch, Essen und Mitgestaltung

Partizipartys verbinden Gespräch, gemeinsames Essen, Musik und kleine Formen von Mitgestaltung. Es geht nicht um perfekte Beteiligung. Es geht um erste tragfähige Schritte.

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Resonanzräume

Zuhören. Spüren. Verstehen.

Resonanzräume sind moderierte Begegnungsformate für Menschen, Gruppen und Initiativen. Hier darf Unsicherheit auftauchen. Hier müssen Unterschiede nicht sofort gelöst werden. Hier wird Zuhören wichtiger als Überzeugen.

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Szenische Türöffner

Kurzformate mit Humor und Haltung

Humorvoll-musikalische Kurzformate über Männer, Frauen, Familien, Gemeinschaften, Verantwortung, Bubbles und die Kunst, dran- und dabeizubleiben. Mit Humor. Mit Widerspruch. Mit Gesprächsstoff.

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Die Sterne, nach denen wir greifen

Unser Warum. Unsere Richtung.

Unser Ziel: Quartiere, in denen Sorge geteilt wird. Gemeinschaft, die trägt. Eine Caring Community, die wächst — Beziehung für Beziehung.

Der Anti-Kurs übt Beziehung im eigenen Körper. Der Stammtisch übt Beziehung im öffentlichen Raum. Die Partiziparty übt Mitgestaltung im Alltag. Die Resonanzräume üben Zuhören und Unterschiedlichkeit. Die szenischen Türöffner öffnen Gespräche über das, was uns bewegt.

GEMEINSCHAFT WAGEN ist ein lokaler Resonanzraum für Beziehung vor Entscheidung. Ein Ort, an dem Menschen nicht zuerst perfekt, überzeugt, spirituell, politisch einig oder besonders mutig sein müssen.

Ein Ort, an dem Zuhören, Stille, Humor, Körperwahrnehmung, Care und Selfcare zu kleinen tragfähigen Praktiken werden.

Unser Horizont heisst Caring Community: ein Quartier, in dem Sorge nicht privat bleibt, sondern teilbar, sichtbar und demokratisch gestaltbar wird. Nicht als Utopie. Sondern als Praxis — Schritt für Schritt, Treffen für Treffen, Beziehung für Beziehung.


Für wen?

Für Menschen, die viel tragen.

Für Menschen in Übergängen.

Für Nachbarschaften, Gruppen, Vereine und Initiativen.

Für Männer und Frauen, Junge und Ältere, Engagierte, Erschöpfte, Neugierige und Zweifelnde.

Offen für alle, die mitgestalten wollen — unabhängig von Herkunft, Lebensform, Alter oder Vorerfahrung.

So wie bisher geht es nicht weiter.
Jetzt braucht es kleine mutige Versuche – gemeinsam.


Unsere Haltung

Wir gestalten Räume, in denen Menschen nicht besser wirken müssen, sondern echter anwesend sein dürfen.

Gemeinschaft ist für uns keine Idee, sondern eine Praxis: wirklich zuhören, Unterschiede halten, Grenzen achten, Humor behalten, Verantwortung teilen, in Beziehung bleiben.

Die Formen, die wir anbieten, sind keine fertigen Produkte. Sie entstehen mit den Menschen, die kommen.

Care bedeutet für uns: Sorge, die sichtbar wird. Nicht als stille Selbstverständlichkeit. Sondern als geteilte, besprechbare, faire Verantwortung.

Care ohne Selfcare wird Erschöpfung. Selfcare ohne Care wird Rückzug.

Beziehung vor Entscheidung. Verantwortung sichtbar machen. Care und Selfcare zusammen denken. Nicht perfekt arbeiten – sondern fair, verlässlich und ansprechbar füreinander bleiben.

Gemeinschaft, die trägt, entsteht dort, wo Sorge nicht mehr allein getragen werden muss.

Das nennen wir Caring Community. Unser Horizont. Unser Warum.


Wer dahintersteht

Das Kernteam der Caring Community GEMEINSCHAFT WAGEN bilden Katrin Sauter und Christof Suppiger.

Ihre Initiative nährt sich aus dem Bedürfnis nach geklärtem Wohnen und Arbeiten, nach sinnvoller Beteiligung am gesellschaftlichen Zusammenhalt, nach kreativem Ausdruck und lebendiger Begegnung – in Sorge für sich selbst und für andere.

Beide leben verkörperte Begegnung und öffnen Resonanzräume, in denen auch Widersprüche willkommen sind und Beziehungsreifung und Transformation möglich werden.

Katrin Sauter

Katrin ist sorgende Angehörige eines demenzkranken Partners. Als Theaterschaffende, Vokalartistin und Presencerin steht sie zugleich am Relaunch ihrer Selbständigkeit. Sie bringt Stimme, Präsenz, künstlerische Sensibilität und gelebte Care-Erfahrung in die Gemeinschaftsbildung ein.

Button: Mehr über Katrin Sauter

Christof Suppiger

Christof ist im Übergang ins Rentenalter. Als ehemaliger Heilpädagoge, Clown und Prozessbegleiter verbindet er Community Building, künstlerische Praxis und gelebte Beziehungserfahrung. Er bringt Präsenz, Humor, Facilitation und eine klare Sensibilität für gemeinschaftsbildende Prozesse ein.

Button: Mehr über Christof Suppiger


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Denn tragfähige Gemeinschaft entsteht nicht durch Konsum. Sondern durch Beteiligung.

TWINT: 077 218 89 64
Zurzeit lautend auf: Christof Suppiger

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GEMEINSCHAFT WAGEN
Ein öffentliches Wohnzimmer für tragfähige Beziehungen, Care und Beteiligung im Alltag.

Spürnasen GmbH · Zürich
christofsuppiger.org

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Workshop-Vereinbarungen

A) Für das Gelingen des Workshops ist es erforderlich, dass TeilnehmerInnen von Beginn bis Ende anwesend sind. Sollte Dir dies nicht möglich sein, wende Dich bitte vor der Anmeldung an die Veranstalter.

B) Der Workshop dient der Persönlichkeitsbildung und bietet intensive Lernerfahrungen. Das kann unter Umständen emotional herausfordernd sein. Solltest Du in psychotherapeutischer Behandlung sein, bitten wir Dich, mit uns Kontakt aufzunehmen.