Faktor M: Männer am Kipppunkt brauchen Beziehung und Verantwortung

Faktor M: Männer am Kipppunkt brauchen Beziehung und Verantwortung

Meta-Description: Eine neue Schweizer Studie zeigt, wie verbreitet restriktiv-dominante Männlichkeitsbilder sind. Warum Gleichstellung Gewaltprävention ist – und weshalb Männer Räume brauchen, in denen Scham nicht zur Waffe wird.

Faktor M: Männer am Kipppunkt brauchen Beziehung und Verantwortung

Eine neue Schweizer Studie zur Männlichkeit trifft einen wunden Punkt. Sie zeigt nicht einfach, dass junge Männer gefährlich sind. Sie zeigt, dass Männer gefährdet sind, wenn ihnen Härte, Dominanz und Abgrenzung als Ausweg aus Unsicherheit angeboten werden. Genau hier beginnt für mich die Arbeit: nicht beschämen, nicht verharmlosen, sondern Männer wieder in Beziehung bringen.

Die Studie «Männlichkeit im Wandel» der Universität Zürich, entstanden in Zusammenarbeit mit männer.ch, liefert erstmals repräsentative Schweizer Daten zu Männlichkeits- und geschlechtsbezogenen Einstellungen. Über 6000 Menschen zwischen 18 und 64 Jahren wurden befragt. Im Zentrum steht der sogenannte Faktor M: ein Einstellungsmuster, das verschiedene restriktiv-dominante Vorstellungen von Männlichkeit bündelt.

Dazu gehören die Vorstellung, «echte Männlichkeit» sei bedroht, männliche Überlegenheitsansprüche, Gewaltbereitschaft, Frauenfeindlichkeit, die Verachtung sexueller Minderheiten und die Ablehnung von Gleichstellung.

Das ist kein kleines Nebengeräusch. Das ist ein gesellschaftlicher Resonanzkörper.

Mich interessiert an dieser Studie nicht zuerst der moralische Reflex. Ich möchte nicht mit dem Finger auf «die jungen Männer» zeigen. Ich möchte auch nicht so tun, als sei das alles halb so schlimm. Beides wäre zu einfach. Die Studie zeigt etwas, das mich seit längerem beschäftigt: Viele Männer stehen an einem Kipppunkt. Sie spüren Verunsicherung, Statusverlust, Scham, Einsamkeit, sexuelle Kränkung, Zukunftsangst oder soziale Überforderung. Und wenn dafür keine gute Sprache, kein tragfähiger Raum und keine würdige Beziehung angeboten wird, greifen manche nach alten Antworten: Dominanz, Abwertung, Kontrolle, Härte, Frauenfeindlichkeit, Queerfeindlichkeit, Gewaltfantasie.

Nicht Männer sind das Problem. Aber bestimmte Männlichkeitsbilder machen Beziehungen gefährlich.

Wenn Männlichkeit zur Verteidigungshaltung wird

Besonders deutlich wird die Studie bei jungen Männern. Fast jeder dritte Mann zwischen 18 und 24 Jahren gehört zur Gruppe mit hohen Faktor-M-Werten. Die Hälfte der jungen Männer dieser Altersgruppe sorgt sich, dass «richtige Männer» immer mehr an den Rand der Gesellschaft gedrängt würden.

Das ist für mich ein Schlüsselsatz.

Da spricht nicht nur Ideologie. Da spricht auch Angst. Da spricht ein verletztes Selbstbild. Da spricht vielleicht ein junger Mann, der nicht weiss, wohin mit seiner Wut. Einer, der gelernt hat, dass Schwäche gefährlich ist. Einer, der Nähe sucht, aber Nähe nicht gelernt hat. Einer, der Sex mit Anerkennung verwechselt, Körperkontakt mit Bedrohung, Gleichstellung mit Verlust, Feminismus mit Entwertung, Verantwortung mit Beschämung.

Natürlich darf diese Angst nicht einfach bestätigt werden. Wenn «richtige Männer» nur noch dort entstehen, wo Frauen kleiner gemacht, queere Menschen verachtet, Gewalt legitimiert oder Care-Arbeit abgewertet wird, dann braucht es ein klares Nein.

Aber ein klares Nein reicht nicht.

Denn Beschämung ist ein schlechter Pädagoge. Sie treibt Menschen selten in Verantwortung. Häufig treibt sie sie in Trotz, Rückzug oder Gegenangriff. Wenn junge Männer nur hören: «Ihr seid das Problem», werden manche sagen: «Dann bin ich halt das Problem.» Und genau dort warten die einfachen Stimmen der Manosphere: Du bist nicht verletzt, du bist überlegen. Du bist nicht einsam, du bist betrogen worden. Du musst nicht fühlen, du musst dominieren. Du musst nicht trauern, du musst zurückschlagen.

Das ist gefährlich. Nicht nur für Frauen. Nicht nur für queere Menschen. Auch für Männer selbst.

Gleichstellung ist Gewaltprävention

Ein starker Befund der Studie ist für mich: Hohe Faktor-M-Werte hängen mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit zusammen, in Partnerschaften Gewalt auszuüben oder Gewalt zu erleben. Sie hängen auch mit autoritären und gewaltlegitimierenden Vorstellungen in der Kindererziehung zusammen.

Das heisst: Gleichstellung ist nicht nur ein schönes politisches Ziel. Gleichstellung ist Gewaltprävention.

Wenn Ressourcen, Macht, Hausarbeit und Kinderbetreuung gerechter verteilt werden, verändert sich nicht nur die Statistik. Es verändert sich der Alltag. Es verändert sich, wer müde ist. Wer unterbricht. Wer schweigt. Wer plant. Wer putzt. Wer tröstet. Wer Geld verdient. Wer emotionale Arbeit leistet. Wer sich zuständig fühlt. Wer sich wichtig fühlt. Wer sich übergangen fühlt. Wer explodiert.

Care ist politisch, weil sie Beziehungen formt.

Ein Mann, der früh lernt, dass Fürsorge nicht weiblich, sondern menschlich ist, muss seine Männlichkeit weniger gegen andere verteidigen. Ein Vater, der von Anfang an eine tragende Rolle übernimmt, wird nicht zum Helfer der Mutter, sondern zum Mitverantwortlichen. Ein Junge, der hören darf: «Du darfst so oder anders Junge sein», hat mehr Spielraum. Ein Mann, der seine Scham nicht verstecken muss, muss sie weniger in Kontrolle verwandeln.

Für mich passt hier die doppelte Formel, die ich in GEMEINSCHAFT WAGEN immer stärker zu verstehen beginne:

Beziehung trägt Entscheidung.
Entscheidung schützt Beziehung.

Beziehung trägt Entscheidung heisst: Wir hören die Verunsicherung, bevor sie sich verhärtet. Wir schaffen Räume, in denen Männer sagen dürfen: «Ich weiss nicht mehr, wer ich sein soll», ohne ausgelacht oder sofort belehrt zu werden.

Entscheidung schützt Beziehung heisst aber auch: Frauenfeindlichkeit ist keine Meinung unter vielen. Gewaltfantasien sind kein harmloser Stil. Queerfeindlichkeit ist keine Folklore. Dominanz ist kein Ersatz für Würde. Eine Beziehung, eine Schule, ein Verein, eine Demokratie muss Grenzen setzen, wenn aus Verletzung Abwertung wird.

Nicht beschämen. Nicht verharmlosen.

Ich glaube, genau hier braucht es eine erwachsene Männerpolitik.

Nicht die alte Männerpolitik, die Männer automatisch verteidigt. Nicht die neue Empörungspolitik, die Männer nur noch als Risiko beschreibt. Sondern eine dritte Bewegung: Männer ernst nehmen, ohne ihre destruktiven Muster zu entschuldigen.

Das ist anspruchsvoll. Es verlangt von uns, gleichzeitig warm und klar zu sein.

Warm heisst: Ich sehe deine Verunsicherung. Ich sehe, dass du vielleicht nicht weisst, wie Nähe geht. Ich sehe, dass du unter Druck stehst. Ich sehe, dass du dich vielleicht kleiner fühlst, als du zugibst. Ich sehe, dass hinter deiner Härte auch Angst sein kann.

Klar heisst: Deine Angst gibt dir kein Recht, andere kleiner zu machen. Deine Kränkung rechtfertigt keine Gewalt. Deine Einsamkeit macht Frauen nicht zuständig für deine Rettung. Deine Verunsicherung hebt Gleichstellung nicht auf. Deine Scham ist echt, aber sie darf nicht zur Waffe werden.

Genau an dieser Stelle wird Männerarbeit interessant. Und nötig.

Nicht als Reparaturbetrieb für «defekte Männer». Nicht als Schonraum, in dem Männer unter sich bleiben und sich gegenseitig bestätigen. Sondern als Resonanzraum, in dem Männer üben, anders anwesend zu sein: mit Körper, Stimme, Scham, Humor, Atem, Verantwortung und Kontakt.

Männer im Kontakt

Für mich bekommt das geplante Feld «Männer im Kontakt» durch diese Studie noch mehr Gewicht. Es geht dabei nicht um einen weiteren Kurs, in dem Männer lernen, noch besser zu funktionieren. Es geht auch nicht um ein Gegenlager zur Manosphere, das einfach die besseren Parolen liefert.

Es geht um Beziehungspraxis.

Männer brauchen Räume, in denen sie über Sexualität sprechen können, ohne zu prahlen. Über Einsamkeit, ohne sich lächerlich zu fühlen. Über Wut, ohne sie sofort auszuagieren. Über Väter, ohne im alten Held-Schuld-Schema stecken zu bleiben. Über Frauen, ohne sie zum Projektionsfeld zu machen. Über Gleichstellung, ohne sofort in Verteidigung zu gehen. Über Care, ohne sich entmannt zu fühlen.

Das klingt weich. Ist es aber nicht.

Es ist harte Demokratiearbeit im weichen Raum.

Denn dort, wo Männer nicht mehr sprechen können, sprechen irgendwann Algorithmen, Influencer, Zyniker, Stammtischparolen oder Gewaltfantasien für sie. Dort, wo Männer keinen würdigen Ort für ihre Scham finden, wird Scham schnell zu Verachtung. Dort, wo Männer keine Sprache für Bedürftigkeit haben, wird Bedürftigkeit schnell zu Anspruch. Dort, wo Männer keine gelebte Erfahrung von Zugehörigkeit haben, wird Zugehörigkeit leicht über Abgrenzung hergestellt.

Ich glaube deshalb: Männerarbeit ist nicht Nebenschauplatz. Sie gehört mitten in die Frage, wie wir als Gesellschaft beziehungsfähiger werden.

Faktor M und das öffentliche Wohnzimmer

GEMEINSCHAFT WAGEN verstehe ich immer mehr als öffentliches Wohnzimmer: ein klar gerahmter Resonanzraum, in dem Menschen nicht kleiner werden müssen, um dazuzugehören. Das gilt für Frauen mit Care-Last. Für Männer am Kipppunkt. Für queere Menschen. Für Alte. Für Junge. Für Menschen in Übergängen. Für Menschen mit Wut, Erschöpfung, Sehnsucht, Scham und widersprüchlichen Anteilen.

Ein öffentliches Wohnzimmer ist kein Ort der Beliebigkeit. Es ist kein Raum, in dem alles gesagt werden darf, ohne Wirkung zu prüfen. Es ist auch kein moralisches Tribunal. Es ist ein Raum, in dem Beziehung, Grenze und Verantwortung gleichzeitig Platz haben.

Genau das fehlt vielen öffentlichen Debatten.

Wir wechseln zu schnell zwischen zwei schlechten Lösungen: Entweder wir verharmlosen destruktive Männlichkeit als «halt ein bisschen konservativ» oder «halt junge Männer». Oder wir beschämen Männer so vollständig, dass keine Tür mehr offen bleibt.

Beides hilft nicht.

Der Faktor M braucht eine Antwort, die strukturell und beziehungsnah zugleich ist. Es braucht Bildung, Prävention, Väterarbeit, gerechtere Verteilung von Care-Arbeit, geschlechterreflektierte Jungenarbeit, Männerberatung, klare Intervention bei Gewalt und eine demokratische Kultur, die nicht jede Verunsicherung den Lautesten überlässt.

Und es braucht kleine Orte, an denen Männer konkret üben können:

Ich höre zu.
Ich unterbreche weniger.
Ich frage nach.
Ich halte Unsicherheit aus.
Ich übernehme meinen Anteil.
Ich mache Frauen nicht verantwortlich für meine Leere.
Ich kann Mann sein, ohne andere kleiner zu machen.
Ich kann stark sein, ohne hart zu werden.
Ich kann verletzlich sein, ohne mich aufzugeben.

Nicht die perfekte Version. Nur die andere.

In meinem Bühnenprojekt «NICHT PEINLICH. NICHT CRINGE.» heisst ein Satz:

Nicht die perfekte Version. Nur die andere.

Vielleicht ist das auch ein guter Satz für Männlichkeit im Wandel.

Wir brauchen nicht den perfekten Mann. Der perfekte Mann ist nur eine neue Falle. Wir brauchen Männer, die ansprechbar bleiben. Männer, die merken, wann sie hart werden. Männer, die sich korrigieren lassen, ohne zusammenzubrechen. Männer, die Verantwortung übernehmen, ohne sich moralisch gross zu machen. Männer, die Care nicht als Verlust, sondern als Reifung verstehen. Männer, die mit anderen Männern über Nähe, Körperkontakt, Pornografie, Gewalt, Vaterwunden, Feminismus und Gleichstellung sprechen können, ohne sofort eine Pose einzunehmen.

Das ist nicht peinlich.
Das ist nicht cringe.
Das ist erwachsen.

Vielleicht beginnt eine andere Männlichkeit genau dort, wo ein Mann nicht mehr beweisen muss, dass er ein richtiger Mann ist.

Sondern wo er fragen kann:

Was richte ich an?
Was trage ich bei?
Wo werde ich hart?
Wo brauche ich Hilfe?
Wem höre ich nicht zu?
Welche Entscheidung schützt Beziehung?
Welche Beziehung trägt meine nächste Entscheidung?

Fragen, mit denen ich gerne ins Gespräch komme

Wo habe ich selbst gelernt, dass Männlichkeit mit Härte, Kontrolle oder Überlegenheit zu tun hat?

Wann fühle ich mich als Mann bedroht – und was mache ich dann mit dieser Bedrohung?

Welche Formen von Care übernehme ich selbstverständlich, und welche delegiere ich noch immer an Frauen?

Wo verwechsle ich Scham mit Angriff?

Welche Räume brauchen Jungen und Männer, damit sie Verantwortung übernehmen können, ohne zuerst beschämt zu werden?

Weiterlesen

GEMEINSCHAFT WAGEN – Weniger perfekt, mehr verbunden

Mir und dir: Lebensdienliche Entscheidungen treffen, die unsere Beziehung schützen

Macht- und Beziehungsbewusstsein – Ein Selbsttest für klare Verbindung

Von innen nach aussen – Selbstfürsorge zuerst

Chakra-Yoga für Männer

Quellen und Bezugspunkte

Universität Zürich: Dominante Männlichkeitsvorstellungen sind bei jungen Männern weit verbreitet

Jacobs Center, Universität Zürich: Männlichkeit im Wandel

männer.ch: Faktor M – Männlichkeit und Radikalisierung

KI-Transparenz

KI ist Werkzeug – die Unterschrift ist meine. Für sprachliche Verdichtung, Struktur und Variantenbildung nutze ich punktuell KI als Resonanz- und Formulierungshilfe. KI schlägt Sprache vor; ich entscheide, ob sie stimmt. KI verdichtet; ich prüfe, ob mein Körper Ja sagt. KI ersetzt keine Beziehung, kein eigenes Spüren und keine Verantwortung. Gerade bei einem Thema wie Männlichkeit, Gewalt, Scham und Gleichstellung bleibt entscheidend, dass Sprache nicht beschämt, nicht verharmlost und nicht delegiert, was menschlich geklärt werden muss. Verantwortung, Auswahl und Endfassung liegen bei mir. Wichtig ist mir ein macht- und gewaltbewusster Umgang damit.

Korrigiert: Gianni Guardavia = Pro / Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative, Maria Spaccaviso = Contra / Nein zur Nachhaltigkeitsinitiative.

Suno-Song: Mir ist wichtig

Figuren:

Gianni Guardavia – Pro / Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative

Maria Spaccaviso – Contra / Nein zur Nachhaltigkeitsinitiative

Style Prompt für Suno:

Warm acoustic ukulele circle song, simple four-chord loop, gentle male and female call-and-response vocals, soft handclaps, community singing, intimate public living room atmosphere, hopeful but fragile, 90 BPM, folk pop, minimal percussion, layered humming, easy chorus.

Chords:

C – G – Am – F

durchgehend als Loop

Intro

Ukulele leise, Summen im Kreis

Mmmh — mir ist wichtig.

Mmmh — dir ist wichtig.

Mmmh — wir hören hin,

bevor es wieder kippt.

Strophe 1 – Gianni Guardavia

Gianni Guardavia sagt:

Mir ist wichtig, dass ein Land

nicht immer nur mehr tragen muss.

Mir ist wichtig, dass die Schule atmet,

dass die Pflege nicht zerbricht.

Mir ist wichtig, dass ein Zuhause

nicht nur ein Wort auf Papier ist.

Maria Spaccaviso hört und sagt noch nichts.

Sie hält ihr Nein in der Hand.

Refrain

Mir ist wichtig.

Dir ist wichtig.

Unter jedem Satz

schlägt ein Herz.

Mir ist wichtig.

Dir ist wichtig.

Bevor wir sagen:

Du bist falsch.

Strophe 2 – Maria Spaccaviso

Maria Spaccaviso sagt:

Mir ist wichtig, dass ein Mensch

nicht nur als Zahl erscheint.

Mir ist wichtig, dass Zugehörigkeit

nicht kleiner wird durch Angst.

Mir ist wichtig, dass ein Land

nicht Grenzen baut im Herzen.

Gianni Guardavia hört und atmet schwer.

Er hält sein Ja in der Hand.

Bridge – Es kippt

Maria Spaccaviso sagt:

Diese Initiative hatte fremdenfeindliche Energie.

Gianni Guardavia sagt:

Jetzt bin ich beschämt.

Maria Spaccaviso sagt:

Ich meinte nicht dich.

Gianni Guardavia sagt:

Aber es landet in mir.

Beide schweigen.

Beide schauen weg.

Zwei Sprechblasen fallen

leise auf den Boden.

Strophe 3 – Zurück ins Herz

Gianni Guardavia sagt:

Ich will niemanden kleiner machen.

Maria Spaccaviso sagt:

Ich will dich nicht beschämen.

Gianni Guardavia sagt:

Ich brauche ehrliche Grenzen.

Maria Spaccaviso sagt:

Ich brauche offene Türen.

Beide sagen:

Vielleicht beginnt Demokratie

nicht mit dem letzten Wort,

sondern mit dem ersten Hören.

Refrain

Mir ist wichtig.

Dir ist wichtig.

Unter jedem Satz

schlägt ein Herz.

Mir ist wichtig.

Dir ist wichtig.

Bevor wir sagen:

Du bist falsch.

Outro

Beziehung trägt Entscheidung.

Entscheidung schützt Beziehung.

Wir decken einen Tisch

für die Sprechblasen, die noch fehlen.

Mmmh — mir ist wichtig.

Mmmh — dir ist wichtig.

Mmmh — wir hören hin,

bevor es wieder kippt.

...

Kontaktformular

 

.





 
 

Workshop-Vereinbarungen

A) Für das Gelingen des Workshops ist es erforderlich, dass TeilnehmerInnen von Beginn bis Ende anwesend sind. Sollte Dir dies nicht möglich sein, wende Dich bitte vor der Anmeldung an die Veranstalter.

B) Der Workshop dient der Persönlichkeitsbildung und bietet intensive Lernerfahrungen. Das kann unter Umständen emotional herausfordernd sein. Solltest Du in psychotherapeutischer Behandlung sein, bitten wir Dich, mit uns Kontakt aufzunehmen.