GEMEINSCHAFT WAGEN – Weniger perfekt - mehr verbunden. Caring Community

Caring Community – GEMEINSCHAFT WAGEN
Beziehung vor Entscheidung

Warum
Zukunft gemeinsam gestalten in Caring Communities (Pilot 2026, Zürich)
Wir brauchen nicht mehr Erkenntnis – wir brauchen mehr gemeinsames Wahrnehmen und Wahrgeben.
In vielen Quartieren gibt es beides: echte Nähe – und stille Einsamkeit. Menschen in Pension verlieren Routine und Kontakte. Andere tragen Care-Verantwortung und funktionieren weiter. Wieder andere ringen mit Überforderung oder Spannungen. Oft fehlt ein Ort, wo all das gleichzeitig Platz hat: Brüche und Ressourcen, Scham und Humor, Trauer und Lebensfreude.

Was
...ist eine Pilotreihe von Resonanzräumen, Vertrauensinseln, im Raum Zürich, in der wir Schritt für Schritt eine sorgende Gemeinschaft aufbauen – nicht als Konzept, sondern als Praxis im Alltag Die Pilotphase ist ein Erprobungs- und Lernfeld – kein fertiges Produkt. Ziel ist, dass die Praxis weiterlebt, wenn Projektgelder vorbei sind.

Wie
Wir beginnen mit einer Pilotreihe von 3 Treffen à 3 Stunden (alle 3 Wochen). Jedes Treffen folgt einem wiederkehrenden Grundmuster, das Sicherheit gibt und trotzdem lebendig bleibt:

  • Ankommen & Check-in
    Wir beginnen einfach. Kurz, ehrlich und ohne Leistungsdruck. Ein Moment, um anzukommen – im Raum, in der Gruppe und bei sich selbst.

    Körper, Atem, Präsenz
    Mit einfachen Übungen laden wir den Körper ein, mitzukommen. Atem, Wahrnehmung und Präsenz helfen, innerlich etwas ruhiger und wacher zu werden.

    Circle Songs mit Katrin
    Mit leichten Stimm- und Rhythmusmustern entstehen gemeinsamer Klang, Resonanz und Verbindung. Es braucht keine Vorkenntnisse – nur die Bereitschaft, sich auf etwas Einfaches und Lebendiges einzulassen.

    Clown-Impro-Spiel mit Christof
    In clownesken Improvisationen aus dem Alltag darf auch das Platz haben, was sonst oft schwer auszusprechen ist. Ohne Analysedruck, ohne Richtig oder Falsch. Was berührt, bewegt oder durcheinanderbringt, darf da sein.

    Presencing-Lernreisen
    Mit Formen wie Scribing, Journaling, Social Presencing Theater oder Case Clinic erkunden wir, was sich zeigen will. Nicht alles muss sofort klar sein. Manches wird erst im gemeinsamen Wahrnehmen verständlich.

    Gespräch im Kreis
    Inspiriert von Community Building nach Scott Peck üben wir, einander wirklich zuzuhören. Wir sprechen, wenn wir uns bewegt fühlen, beginnen nach Möglichkeit bei uns selbst und halten Unterschiede aus, statt sie vorschnell zu glätten. Auch Pseudo-Harmonie, Chaos und Leere dürfen Teil des Weges sein – hin zu mehr echter Gemeinschaft.

    Stille, gemeinsames Wahrnehmen & Wahrgeben
    Zwischendurch wird es still. Wir nehmen wahr, was da ist, und teilen es, ohne etwas lösen, reparieren oder beweisen zu müssen.

    Der kleinste nächste Schritt
    Am Ende geht es nicht um grosse Vorsätze, sondern um einen kleinen, tragfähigen Schritt für den Alltag: freiwillig, konkret und machbar.

    Check-out
    Zum Abschluss sammeln wir, was geblieben ist, und gehen bewusst wieder auseinander – vielleicht etwas verbundener, etwas klarer, etwas mehr bei uns.

Aus dem Kreis entstehen kleine Care-Aktionen im Quartier: jemanden begleiten, eine einsame Nachbarin besuchen, ein gemeinsames Essen organisieren, einen wiederkehrenden Treff starten. Keine Heldentaten, sondern geteilte Verantwortung im Kleinen – so wächst Gemeinschaft als Praxis, nicht als Konzept. 

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Kernteam
Katrin Sauter und Christof Suppiger bilden das Kernteam von GEMEINSCHAFT WAGEN. Was sie verbindet, ist ein gemeinsames Bedürfnis: geklärt wohnen und arbeiten, sinnvoll beitragen zum gesellschaftlichen Zusammenhalt – und dabei kreativ bleiben, lebendig in Begegnung, in Sorge für sich und für Nachbarn, Familie und Freunde. Verbundenheit und Vielfalt sind für sie keine Schlagworte, sondern gelebte Praxis fürs Gemeinwohl.

In ihren Räumen darf Widerstand sichtbar werden, ohne dass Beziehungen sich schliessen. Nicht verhärtend, sondern beziehungsöffnend. Es darf Leere da sein – als Teil des Loslassens. Und es darf Experiment da sein: neue Formen von Freizeit, Reisen, regelmässige Lebenspraxis, und immer wieder zurück in den Kreis.

Katrin Sauter
Katrin ist sorgende Angehörige eines demenzkranken Partners und steht zugleich am Relaunch ihrer Selbständigkeit. Als Theaterschaffende, Vokalartistin und Presencerin bringt sie künstlerische Sensibilität, feines Wahrnehmen und gelebte Care-Erfahrung in die Gemeinschaftsbildung ein: ruhig, warm und verlässlich präsent. Sie hört auf Zwischentöne, nimmt leise Stimmen ernst und schafft Sicherheit ohne Druck. Ihr Stil ist unaufgeregt und klärend – oft mit genau der einen Frage, die etwas entknotet. Sie arbeitet mit Stimme, Rhythmus und Stille als Einladung zur Selbstregulation und Verbindung. So entsteht ein tragender Rahmen, in dem Menschen weicher werden, sich sortieren und wieder in Kontakt kommen.

Christof Suppiger
Christof kommt aus der Heilpädagogik und hat nach einem Burnout den Ausstieg aus dem Schulsystem gewagt. Im nächsten Lebensabschnitt ist er unterwegs mit Zeitwohlstand, Leere, Loslassen und Experimentieren – dankbar und unsicher zugleich. Als Facilitator i. T. und als Clown verbindet er Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck mit Presencing, Körperbewusstsein, Humor und künstlerischer Leichtigkeit. Er hält Räume, die klar strukturiert und warm sind, ohne Leistungsdruck – damit auch Schwieriges gesagt werden kann, ohne dass Beziehung zerbricht. Sein Stil ist „Anti-Schule“: kein Besserwissen, kein Optimieren, dafür ehrliches Zuhören, mutige kleine Schritte und ein Rahmen, in dem Vertrauen langsam und verlässlich wachsen kann.

Gemeinsam entwickeln Katrin und Christof Resonanzräume, in denen Menschen weicher werden dürfen, sich sortieren können und wieder in Kontakt kommen: mit sich selbst und miteinander.

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Weitere Infos und Termine (auf Anfrage)

Kontaktformular

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Workshop-Vereinbarungen

A) Für das Gelingen des Workshops ist es erforderlich, dass TeilnehmerInnen von Beginn bis Ende anwesend sind. Sollte Dir dies nicht möglich sein, wende Dich bitte vor der Anmeldung an die Veranstalter.

B) Der Workshop dient der Persönlichkeitsbildung und bietet intensive Lernerfahrungen. Das kann unter Umständen emotional herausfordernd sein. Solltest Du in psychotherapeutischer Behandlung sein, bitten wir Dich, mit uns Kontakt aufzunehmen.