
23. Juni 2026 · Lesezeit ca. 9 Minuten
Ein NZZ-Artikel über Konrad Hummler spricht von einer «positiven Erschütterung» der Schweiz. Mich trifft dieser Ausdruck. Denn vielleicht braucht dieses Land tatsächlich eine Erschütterung. Nicht als Drama. Nicht als moralische Belehrung. Sondern als reife Unterbrechung einer bequemen Selbstbeschreibung: Wir profitieren von Europa, streiten über Europa, fürchten Europa – aber wir reden viel zu selten darüber, welche Beziehung wir zu Europa eigentlich leben wollen.
Ich lese die Debatte um die Bilateralen III nicht zuerst als technische Vertragsfrage. Natürlich ist sie das auch. Der Bundesrat hat am 13. März 2026 die Botschaft zum Paket «Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen Schweiz–EU» zuhanden des Parlaments verabschiedet. Das Paket soll den bilateralen Weg stabilisieren und weiterentwickeln.
Aber unter dieser technischen Ebene liegt eine seelisch-politische Ebene. Die Schweiz sitzt nicht allein am Tisch. Sie lebt mitten in Europa. Sie handelt mit Europa. Sie forscht mit Europa. Sie pendelt, liebt, arbeitet, studiert, altert, reist und verhandelt mit Europa. Rund die Hälfte der Schweizer Exporte geht in die EU. Rund 70 Prozent der Importe kommen aus der EU. Deutschland ist dabei als einzelnes Land ein besonders wichtiger Nachbar, Handelspartner und Resonanzraum.
Das ist nicht einfach Aussenpolitik. Das ist Alltag.
Und trotzdem führen wir die Europadebatte oft so, als könnten wir Beziehung ohne Beziehung haben.
Wir wollen Zugang, aber keine Zumutung.
Wir wollen Markt, aber möglichst wenig Mitverantwortung.
Wir wollen Stabilität, aber möglichst keine gemeinsame Regelkultur.
Wir wollen Nähe, aber ohne Abhängigkeit zu spüren.
Das kenne ich nicht nur aus der Politik. Das kenne ich vom Küchentisch. Aus Familien. Aus Teams. Aus Projekten. Aus Beziehungen. Sobald Nähe real wird, kommt die Frage: Wer entscheidet? Wer trägt mit? Wer kann widersprechen? Wer muss sich anpassen? Wer fühlt sich überfahren? Wer hat Angst, kleiner zu werden?
Viele Debatten über Europa tun so, als beginne Demokratie bei Verträgen, Abstimmungen, Institutionen und Regierungen. Aber Demokratie beginnt früher. Viel früher.
Sie beginnt im eigenen Herzen.
Im eigenen Kopf.
Im inneren Gespräch mit Scham, Wut und Angst.
Am Küchentisch.
In der Beziehung zu Mutter, Vater, Geschwistern.
In der Nachbarschaft.
In der Schule.
Im Klassenrat.
Im Gemeindeparlament.
Im Kantonsrat.
Im Bundeshaus.
In der Regierung.
Und schliesslich auch in Brüssel, Strassburg, Bern und überall dort, wo Menschen mit Macht, Grenzen, Regeln und Zugehörigkeit umgehen müssen.
Diese Reihenfolge ist mir wichtig. Nicht, weil das Kleine wichtiger wäre als das Grosse. Sondern weil das Grosse ohne das Kleine leer wird.
Ein Kind lernt Demokratie nicht zuerst durch einen Abstimmungszettel. Es lernt Demokratie, wenn es erlebt: Darf ich widersprechen? Werde ich gehört? Darf ich Fehler machen? Wird mein Nein respektiert? Muss ich kleiner werden, um dazuzugehören? Zerstört Konflikt Beziehung – oder kann Beziehung Konflikt tragen?
Wenn diese Erfahrungen fehlen, kommt Schule ins Spiel. Schule darf nicht einfach reparieren müssen, was Herkunftsfamilien nicht leisten konnten. Aber Schule ist für viele Kinder der erste Ort, an dem sie erfahren könnten, was am Küchentisch gefehlt hat: zuhören, widersprechen, warten, teilen, streiten, sich entschuldigen, Verantwortung übernehmen, Vielfalt aushalten.
Darum reicht es nicht, Demokratiebildung als Zusatzfach zu verstehen. Sie braucht Räume, Rollen, Rahmen und Rhythmen. Sie braucht Klassenräte, echte Mitsprache, Schulleitungen, die Beziehungskultur ernst nehmen, Lehrpersonen, die nicht allein gelassen werden, und eine Gesellschaft, die versteht: Schule ist nicht der Reparaturbetrieb der Familie. Aber sie ist ein öffentlicher Beziehungsraum.
Von dort führt der Weg weiter. In die Nachbarschaft. In Vereine. In Quartiere. In Gemeindeparlamente. In Regierungen. Und auch in die Europapolitik.
Eine Regierung, die nicht zuhört, hat vielleicht als Kind nie erlebt, wie Zuhören Macht verwandelt.
Ein Parlament, das nur noch Lager produziert, hat den Klassenrat vergessen.
Eine Schweiz, die Europa nur als Bedrohung erzählt, hat Angst vor Beziehung.
Eine Schweiz, die Europa nur als Markt erzählt, hat Beziehung auf Nutzen reduziert.
Ich verstehe das Wort Souveränität. Ich mag es sogar. Es hat Würde. Es sagt: Wir sind nicht einfach Objekt fremder Macht. Wir haben eine Stimme. Wir entscheiden mit. Wir tragen Verantwortung.
Aber Souveränität kippt, wenn sie zur Beziehungslosigkeit wird.
Dann wird aus Selbstbestimmung eine Abwehrhaltung. Aus Freiheit wird Trotz. Aus Neutralität wird Bequemlichkeit. Aus direkter Demokratie wird die Illusion, wir könnten über alles abstimmen, ohne zugleich die Beziehungen zu pflegen, in denen unsere Entscheidungen wirken.
Die Schweiz hat gute Gründe, vorsichtig zu sein. Kleinere politische Räume brauchen Schutz. Direkte Demokratie braucht Respekt. Föderalismus braucht Zeit. Unterschiedlichkeit braucht Verfahren. Aber genau darum reicht ein reflexhaftes Nein nicht. Und ein rein wirtschaftliches Ja reicht auch nicht.
Die reifere Frage lautet nicht: Sind wir für oder gegen Europa?
Die reifere Frage lautet:
Welche Beziehung zu Europa trägt unsere Entscheidungen – und welche Entscheidungen schützen diese Beziehung?
Für mich ist das der Kern: Beziehung trägt Entscheidung. Entscheidung schützt Beziehung.
Das gilt am Küchentisch.
Das gilt in der Nachbarschaft.
Das gilt im Klassenrat.
Das gilt im Gemeindeparlament.
Das gilt in der Regierung.
Und es gilt zwischen der Schweiz und Europa.
Ein Land, das nur entscheidet, ohne Beziehung zu pflegen, wird hart. Ein Land, das nur Beziehung beschwört, ohne zu entscheiden, wird diffus. Reife Demokratie braucht beides.
An dieser Stelle höre ich auch Robert Habeck mit. Nicht als Heiligen. Nicht als Projektionsfläche. Sondern als politischen Nachbarn, dem ich gerne folge, weil er etwas trägt, das mir in dieser Europadebatte wichtig ist: Gegenseitigkeit, Augenhöhe, Mitwirken, Zukunftsfähigkeit.
Deutschland ist für die Schweiz nicht irgendein Land. Es ist Nachbar, Handelspartner, Spiegelraum, Reibungsfläche und Mitgestalter europäischer Wirklichkeit. Viele Lieferketten, Arbeitsbeziehungen, Forschungsräume, Energiefragen und Alltagswege gehen über diese Grenze. Wenn wir über Europa sprechen, sprechen wir also nicht über ein fernes Brüssel. Wir sprechen auch über Konstanz, Freiburg, Stuttgart, München, Berlin. Über Menschen, Betriebe, Schulen, Parlamente, Nachbarschaften und geteilte Zukunftsräume.
Habecks Gedanke trifft für mich einen entscheidenden Punkt: Liberale Demokratien verlieren, wenn sie nur noch schützen, bewahren und verteidigen. Natürlich müssen Grundrechte, Rechtsstaat, Klima, Minderheitenschutz und demokratische Institutionen verteidigt werden. Aber wenn Demokratie nur noch als Verteidigung klingt, überlässt sie die Sprache der Veränderung jenen Kräften, die Veränderung nach rückwärts verkaufen.
Dann sagen die einen: Wir müssen bewahren.
Und die anderen sagen: Wir verändern alles.
Auch wenn diese Veränderung in Wahrheit oft Rückbau, Ausschluss, Nationalismus und autoritäre Sehnsucht bedeutet.
Demokratie braucht darum wieder eine Sprache der Zukunft. Nicht naiv. Nicht technokratisch. Nicht als Hochglanzvision. Sondern als glaubwürdige Erzählung: Wohin wollen wir gemeinsam? Welche Arbeit bleibt würdig? Welche Regionen werden nicht abgehängt? Wer wird gesehen? Wer bekommt nicht nur Almosen, sondern Anerkennung? Wer darf mitwirken, statt bloss verwaltet zu werden?
Hier berührt sich Habecks Gedanke mit meiner Frage nach Beziehungsarchitektur. Zukunft ist nicht nur eine technische Prognose. Zukunft ist ein Beziehungsversprechen. Sie sagt: Du bist nicht nur Objekt von Veränderung. Du kannst mitgestalten. Deine Kinder haben eine Chance. Deine Arbeit zählt. Deine Stimme zählt. Deine Angst wird gehört, aber sie regiert nicht allein.
Wenn dieses Zukunftsversprechen bricht, wächst Rechtspopulismus. Nicht nur wegen Migration. Nicht nur wegen Klima. Nicht nur wegen Medien. Sondern weil Menschen spüren: Ich komme in dieser Zukunft nicht mehr vor. Ich werde nicht gefragt. Ich werde nicht respektiert. Ich werde bestenfalls entschädigt, aber nicht gebraucht.
Darum ist die Europafrage auch eine Arbeitsfrage. Eine Respektfrage. Eine Bildungsfrage. Eine Geldfrage. Eine Klassenfrage. Eine Frage nach Würde.
Die Schweiz darf Deutschland dabei nicht nur als Markt betrachten. Und Deutschland darf die Schweiz nicht nur als Sonderfall betrachten. Zwischen Nachbarn braucht es mehr als Austausch von Waren. Es braucht Mitwirkung auf Augenhöhe. Es braucht die Bereitschaft, Zukunft nicht nur gegeneinander abzusichern, sondern miteinander zu gestalten.
Das gilt wirtschaftlich.
Das gilt demokratisch.
Das gilt kulturell.
Das gilt ganz praktisch.
Vom Küchentisch zur Nachbarschaft.
Von der Schule zum Klassenrat.
Vom Gemeindeparlament zur Regierung.
Vom bilateralen Vertrag zur europäischen Zukunftserzählung.
Wenn Demokratie diesen Weg nicht mehr gehen kann, wird sie leer. Wenn sie ihn wieder übt, entsteht Zukunft nicht als Schicksal, das auf uns zukommt, sondern als Raum, den wir miteinander gestalten.
Der Ausdruck «positive Erschütterung» gefällt mir, weil er nicht nach Wellness klingt. Er ist nicht weichgespült. Er sagt: Etwas muss wackeln. Eine Selbstgewissheit muss sich bewegen. Eine alte Erzählung reicht nicht mehr.
Vielleicht muss die Schweiz erschüttert werden in der Vorstellung, sie könne dauerhaft vom europäischen Friedens-, Freiheits- und Wohlstandsraum profitieren, ohne sich innerlich als Teil dieses Raumes zu verstehen.
Europa ist nicht nur ein Markt. Europa ist auch ein Friedensprojekt. Ein Rechtsraum. Ein historischer Lernraum nach Krieg, Nationalismus, Vernichtung und Grössenwahn.
Die Schweiz hat in diesem Raum eine besondere Rolle. Nicht als moralisch bessere Insel. Nicht als Besserwisserin am Rand. Sondern als kleines, wohlhabendes, demokratisches Land mit viel Erfahrung in Föderalismus, Mehrsprachigkeit, Kompromiss, direkter Demokratie und pragmatischer Aushandlung.
Gerade deshalb wäre eine erwachsene Europapolitik nicht der Verlust schweizerischer Eigenart. Sie wäre ihre Reifung.
Aber diese Reifung gelingt nicht nur durch Verträge. Sie braucht soziale Muskulatur. Sie braucht Menschen, die Konflikt halten können. Sie braucht Familien, Schulen, Klassenräte, Nachbarschaften, Gemeindeversammlungen und Parlamente, in denen Widerspruch nicht sofort als Angriff erlebt wird.
Ich nenne es Strukturelle Liebe. Fachlicher gesagt: würdesensible Beziehungsarchitektur. Einfacher gesagt: Räume, in denen Menschen nicht kleiner werden müssen, um dazuzugehören.
Auf Europa übertragen heisst das nicht: Die Schweiz soll alles schlucken. Es heisst auch nicht: Die EU ist immer recht. Und es heisst schon gar nicht: Wer Zweifel hat, ist rückständig.
Im Gegenteil. Eine würdesensible Europapolitik braucht Widerspruch. Sie braucht Schutzklauseln. Sie braucht klare Verfahren. Sie braucht demokratische Mitsprache. Sie braucht Transparenz darüber, wer entscheidet, wer profitiert, wer zahlt, wer Angst hat und wer übergangen wird.
Eine Beziehung wird nicht dadurch frei, dass niemand Regeln anerkennt. Eine Beziehung wird frei, wenn Regeln ansprechbar, überprüfbar und begrenzt sind.
Das gilt im Kleinen.
Das gilt im Grossen.
Das gilt am Küchentisch.
Das gilt in der Schule.
Das gilt im Klassenrat.
Das gilt im Gemeindeparlament.
Das gilt in der Regierung.
Das gilt zwischen der Schweiz und Europa.
Der Gedanke mag zuerst gross wirken: Was hat die Beziehung zu Mutter, Vater und Geschwistern mit Europa zu tun?
Viel.
Nicht direkt im Sinn einer billigen Psychologisierung. Nicht jeder politische Konflikt lässt sich auf Familie reduzieren. Aber frühe Beziehungserfahrungen prägen, wie wir mit Macht, Widerspruch, Zugehörigkeit und Angst umgehen.
Wer gelernt hat, dass Widerspruch Liebesentzug bedeutet, schweigt später vielleicht zu lange.
Wer gelernt hat, dass nur der Lauteste zählt, verwechselt Politik mit Dominanz.
Wer gelernt hat, dass Fehler beschämt werden, sucht später Sündenböcke.
Wer gelernt hat, dass Beziehung Konflikt überleben kann, wird demokratiefähiger.
Darum beginnt Demokratie nicht erst mit politischer Bildung. Sie beginnt als Beziehungsbildung.
Die Schule hat hier eine doppelte Aufgabe. Sie soll nicht die Herkunftsfamilie ersetzen. Aber sie kann ein zweiter Anfangsort sein. Ein Kind, das zu Hause nicht gehört wird, kann im Klassenrat erleben: Meine Stimme zählt. Ein Jugendlicher, der Konflikt nur als Drohung kennt, kann lernen: Widerspruch muss Beziehung nicht zerstören. Eine Klasse kann erfahren: Entscheidung ist nicht einfach Mehrheit gegen Minderheit. Entscheidung braucht Beziehung. Und Beziehung braucht manchmal klare Entscheidung.
Das ist nicht romantisch. Das ist handwerklich.
Demokratie braucht wiederkehrende Übungsräume. Nicht nur grosse Reden.
Vielleicht wirkt es zuerst seltsam, von Europa zu GEMEINSCHAFT WAGEN zu springen. Für mich ist der Zusammenhang klar.
GEMEINSCHAFT WAGEN kultiviert wiederkehrende Räume, in denen Menschen nicht kleiner werden müssen, um dazuzugehören. Das ist keine Aussenpolitik. Aber es ist Demokratiepraxis im Kleinen.
Ein öffentliches Wohnzimmer.
Ein Anti-Kurs.
Ein Nachbarschaftsraum.
Männer im Kontakt.
Stammtische und Partizipartys.
Resonanzräume.
Szenische Türöffner.
Songbook und Klangräume.
All das sind kleine Übungsfelder für eine grössere Fähigkeit: Unterschiedlichkeit halten, ohne Beziehung abzubrechen. Verantwortung sichtbar machen, ohne Menschen zu beschämen. Entscheidungen treffen, ohne den Kontakt zu verlieren.
Die Schweiz braucht solche Räume. Nicht anstelle von Parlament, Schule oder Vertrag. Sondern darunter. Dazwischen. Daneben. Als soziale Muskulatur.
Denn am Ende wird die Europafrage nicht nur im Bundeshaus entschieden. Sie wird auch dort entschieden, wo Menschen miteinander sprechen, ohne sofort zu siegen. Wo sie Angst ernst nehmen, ohne ihr die Führung zu überlassen. Wo sie lernen, dass Zugehörigkeit nicht heisst, sich aufzulösen.
Europa beginnt nicht erst in Brüssel.
Europa beginnt dort, wo Beziehung über die eigene Grenze hinaus tragfähig wird.
Wo will ich Zugang ohne Beziehung?
Wo verwechsle ich Souveränität mit Unberührbarkeit?
Wo habe ich gelernt, dass Widerspruch gefährlich ist?
Wo habe ich erlebt, dass Konflikt Beziehung zerstört?
Wo brauche ich heute klarere Entscheidungen, damit Beziehung geschützt wird?
Wo fehlt mir eine Zukunftserzählung, die nicht beschwichtigt, sondern wirklich trägt?
Und wo könnte eine positive Erschütterung nicht Zerstörung bedeuten, sondern Erwachen?
Welche Europageschichte erzählen wir unseren Kindern: Markt, Bedrohung, Bürokratie – oder Friedens- und Beziehungsraum?
Wie kann die Schweiz ihre direkte Demokratie schützen, ohne sich in eine trotzige Sonderfall-Erzählung zurückzuziehen?
Was brauchen Menschen, die Angst vor Europa haben, damit sie nicht beschämt, sondern ansprechbar werden?
Welche Zukunftserzählung kann liberale Demokratie heute noch anbieten, die nicht nur bewahrt, sondern wirklich gestaltet?
Wie können Schweiz und Deutschland als Nachbarn, Handelspartner und demokratische Resonanzräume auf Augenhöhe voneinander lernen?
Wo brauchen Menschen nicht nur materielle Absicherung, sondern echte Anerkennung, Mitwirkung und Respekt?
Welche Räume fehlen in Familien, Nachbarschaften, Schulen, Klassenräten, Gemeinden und Parlamenten, damit grosse politische Fragen wieder beziehungsfähig besprochen werden können?
Und wie klingt eine Schweiz, die nicht kleiner wird, wenn sie sich mit Europa verbindet?
Ausgangspunkt: NZZ-Artikel über Konrad Hummler und die Formulierung einer «positiven Erschütterung» der Schweiz:
https://www.nzz.ch/wirtschaft/liebe-eu-liebe-schweizer-wir-haben-ein-problem-ruft-konrad-hummler-der-liberale-publizist-fordert-eine-positive-erschuetterung-des-landes-ld.10011830
Botschaft des Bundesrats zum Paket Schweiz–EU / Bilaterale III, 13. März 2026:
https://www.europa.eda.admin.ch/de/botschaft-paket-schweiz-eu
Paket Schweiz–EU, Überblick Bundesverwaltung:
https://www.admin.ch/de/paket-schweiz-eu
Schweiz–EU in Zahlen, EDA:
https://www.europa.eda.admin.ch/de/schweiz-eu-in-zahlen
BFS / BAZG: Schweizer Aussenhandel, wichtigste Handelspartner 2024:
https://www.bfs.admin.ch/asset/en/35907183
Bundeszentrale für politische Bildung: Partizipation in Familie und Schule – Übungsfeld der Demokratie:
https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/28786/partizipation-in-familie-und-schule-uebungsfeld-der-demokratie/
Bundeszentrale für politische Bildung: Demokratie lernen:
https://www.bpb.de/themen/bildung/dossier-bildung/503764/demokratie-lernen/
Robert Bosch Stiftung: Das Verhalten ihrer Schüler:innen fordert Lehrkräfte zunehmend heraus:
https://www.bosch-stiftung.de/de/storys/das-verhalten-ihrer-schuelerinnen-fordert-lehrkraefte-zunehmend-heraus
Robert Habeck, zusammengefasste Transkription / öffentlicher Gesprächsimpuls zu liberaler Demokratie, Zukunft, Rechtspopulismus, Ökonomie, Respekt, Bildung und Geld. Originallink noch ergänzen.
KI ist Werkzeug – die Unterschrift ist meine. Für sprachliche Verdichtung und Struktur nutze ich punktuell KI als Werkzeug. Verantwortung, Auswahl und Endfassung liegen bei mir. Wichtig ist mir ein macht- und gewaltbewusster Umgang damit. KI schlägt Sprache vor; ich prüfe, ob sie stimmt. KI verdichtet; ich entscheide, ob mein Körper Ja sagt. KI ersetzt keine Beziehung und nimmt mir keine Verantwortung ab.
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