
Die satirische Broschüre "Anleitung zur echten Volksherrschaft" zeigt erschreckend präzise, wie Demokratien ausgehöhlt werden – durch Spaltung, Feindbilder und Machtkonzentration. Als jemand, der mit Care Community: Gemeinschaft wagen arbeitet, erkenne ich hier das exakte Gegenprogramm zu lebendiger Demokratie.
Das Resonanz-Dreieck nach Hartmut Rosa
Echte Resonanz entsteht, wenn drei Bedingungen erfüllt sind:
Affizierung – Ich lasse mich berühren, bin offen.
Selbstwirksamkeit – Ich kann antworten, gestalte mit.
Transformation – Etwas verändert sich durch die Begegnung.
Autoritäre Systeme verhindern systematisch alle drei:
Care Community: Gemeinschaft wagen schafft dagegen Resonanzräume durch:
🕐 Zeit – Resonanz lässt sich nicht beschleunigen. Echte Begegnung braucht den Mut, ineffizient zu sein, Chaos und Leere auszuhalten, bis etwas Neues entstehen kann.
😄 Humor – Clown-Arbeit und Verletzlichkeit durchbrechen die Verhärtung. Wer über sich selbst lachen kann, ist weniger anfällig für autoritäre Verführung. Humor öffnet Resonanzräume, wo Ideologie sie verschließt.
🤝 Beziehung – Nicht Argumente überzeugen, sondern erlebte Verbundenheit. Wenn ich mit jemandem in Resonanz war, kann ich ihn nicht mehr einfach zum "Feind" erklären.
Die demokratische Herausforderung
Autoritäre Narrative sind schnell, emotional aufgeladen, vereinfachend. Resonanz braucht Zeit, Geduld, die Bereitschaft zur Transformation. Aber nur sie schafft die Grundlage für demokratische Resilienz.
Deshalb ist Care Community: Gemeinschaft wagen keine "soft skill"-Spielerei, sondern präventive Demokratiearbeit. In Resonanzräumen entwickeln Menschen jene Haltungen, die gegen Spaltung immunisieren:
Schaffen wir genug Räume, in denen Menschen Resonanz erleben können? Räume, in denen es Zeit gibt für echte Begegnung, Humor die Verhärtung löst und Beziehung wichtiger wird als Position? "Gemeinschaft wagen" bedeutet: Dem Resonanz-Dreieck mehr Raum geben als der Logik von Effizienz, Kontrolle und Spaltung.
Was sind eure Erfahrungen – wo habt ihr Resonanzräume erlebt, die demokratische Haltungen stärken?
Satierisches Yoga
In co-Kreation mit Steffi Gröscho, Autorin KI und Haltung (erscheint 2026)
SY 1.0
Fliegende Kuh – Kommentar & Mini-Meditation
Stell dir vor, unsere Gesellschaft wäre eine Herde fliegender Kühe. Ohne Resonanz rennen sie wie Stiere im Kreis – und knallen immer wieder gegen dieselben Zäune. Mit Humor und Zeit werden daraus begeisterte Resonanztierchen: Sie erkunden gemeinsam neue Himmel und spritzen sich dabei manchmal Milch über die eigenen Hufe – weil Lachen ansteckend ist.
Frage: Schaffen wir genug Räume, in denen Menschen Resonanz erleben können? Orte, wo Zeit für echte Begegnung bleibt, Humor Verhärtung löst und Beziehungen wichtiger sind als blosse Positionen?
„Gemeinschaft wagen“ bedeutet, dem Resonanz-Dreieck (Zuhören – Berühren – Antworten) mehr Raum zu geben als der Logik von Effizienz, Kontrolle und Spaltung.
Mini-Meditation in der Asana (3–5 Atemzüge):
Einatmen: weich werden.
Ausatmen: lösen.
Spür im Körper das Resonanz-Dreieck.
Wenn du wackelst: lächle. Die Kuh (im Bild Stier LUNGO) übt auch noch.
Quellenverzeichnis:
KI-Transparenz:
Dieser Beitrag wurde in kollaborativem Dialog mit Le Chat (Mistral AI, europäische KI) entwickelt. Die Gedankenführung, theoretische Verknüpfung und Praxisbezüge stammen von mir, Christof Suppiger, die strukturelle und sprachliche Ausarbeitung erfolgte im gemeinsamen Prozess.
A) Für das Gelingen des Workshops ist es erforderlich, dass TeilnehmerInnen von Beginn bis Ende anwesend sind. Sollte Dir dies nicht möglich sein, wende Dich bitte vor der Anmeldung an die Veranstalter.
B) Der Workshop dient der Persönlichkeitsbildung und bietet intensive Lernerfahrungen. Das kann unter Umständen emotional herausfordernd sein. Solltest Du in psychotherapeutischer Behandlung sein, bitten wir Dich, mit uns Kontakt aufzunehmen.